Unsere langjährige Kundin Irene Schulz hatte bei „Bares für Rares“ (ausgestrahlt im ZDF, am 16.9.16) einen tollen Auftritt. Zusammen mit ihrer Tochter Esther Stoller präsentierten die beiden vor fachkundigen Händlern dänische Designermöbel aus den 60er Jahren.


Präsentiert wurden zwei dänische Designersessel aus Teakholz mit Lederpolstern von beachtlichem Wert, die Irene Schulz vor einiger Zeit bei uns als Schnäppchen erstanden hatte.

Die ganze Story könnt ihr euch anschauen unter
http://www.zdf.de/bares-fuer-rares/bares-fuer-rares-27797260.html (Minute 18)
Lasst euch inspirieren, kramt und stöbert und schaut bei uns rein.
Schnäppchen und Schätze halten wir ständig für euch bereit.
Wir freuen uns auf euch!!!
Wir haben ein großes und ständig wechselndes Sortiment an diversem Essgeschirr sowie Tee- und Kaffeeservice.
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei:
Feines Porzellan von namenhaften Herstellern wie „Villeroy & Boch“ oder „Meißener Porzellan“ für den besonderen Anlass


Form- und farbenfrohes Vintage-Geschirr, u. a. aus den 60er und 70er Jahren


Handbemalte Klassiker mit Zwiebelmuster oder Indisch blau…


… und ausgefallene Service!

Komm vorbei und überzeug dich von der großen Auswahl und den kleinen Preisen.
Finde was zu dir passt!
Wir freuen uns auf deinen Besuch!!!
Schon seit ein paar Wochen stehen ein paar Polstermöbel aus den 70er Jahren in unserem Laden und warten sehnsüchtig auf den neuen Besitzer.
Zum einen haben wir eine einzelne Couch, die mittels eines raffiniertem Mechanismus in eine Schlafgelegenheit erster Güte verwandelbar ist.

…Dann gibts da noch ein 3er Sofa mit den passenden 2 Sesseln dazu
Also was meint ihr? Wird es nicht Zeit, dass diese Designklassiker den Weg zu euch finden
Über Preise können wir reden! Bis dann !
Wir, das Team der Umweltwerkstatt, wünschen allen Kunden, Interessierten, Freunden und Fans ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und friedliches Jahr 2016 !
Auch in Paderborn gibt es es einen großen Bedarf an Möbeln für Flüchtlinge.
Gefragt sind: Kleine Kleiderschränke, bzw. Wäscheschränke und Kommoden, und : Kühlschränke. Darüberhinaus fragen die Flüchtlinge oft nach Fahrrädern.
Finanziert werden die Möbelkäufe aus öffentlichen Geldern. Für neue Möbel reicht der jeweils bewilligte Betrag meist nicht, sodass die Flüchtlinge auf gebrauchte Möbel zurückgreifen müssen. Bewilligt werden ausschließlich Kleiderschränke und Kühlschränke! Betten sind in den Notunterkünften vorhanden und für andere Möbel, wie z.B. für Couchgarnituren reicht der Platz nicht. Anfragen aus der Bevölkerung, die uns in diesen Tagen erreichen beantworten wir wie oben beschrieben.
Sicher gibt es viele wohlmeinende potentielle Spender, doch zur Zeit, solange die Flüchtlinge nicht in „normale“ Wohnungen vermittelt werden können, gibt es keinen Bedarf der über kleine Kleiderschränke und Kühlschränke hinaus geht .
Wir, die solche Antworten geben müssen, sehen uns oft mit Unverständnis konfrontiert. Die Flüchtlinge werden oft als wählerisch und undankbar bezeichnet, und auch wir stehen im Verdacht, nur immer die Rosinen herauspicken zu wollen. Zum Glück gibt es aber viele Anrufer und Anbieter, die die Problematik sofort erkennen und nicht mit quasi-moralischen Einwänden kommen.
Die Kleiderschränke, die wir brauchen um sie an die Flüchtlingsunterkünfte auszuliefern müssen klein und handlich sein; am besten so, dass sie am Stück transportabel sind. Die Gründe für diese Beschränkung liefert einmal die Enge in den Unterkünften und der nicht meht wirtschaftlich leistbare Aufbau von Schränken, die erst vor Ort montiert werden müssen. Selber aufbauen ist den Flüchtlingen in den allermeisten Fällen nicht möglich; es fehlt zum einen an Werkzeug und vor allem an know-how. Wir haben in der Vergangenheit ausprobiert, Schränke in zerlegtem Zustand zu liefern, wenn die Menschen uns versichert haben, mit der Montage zurecht zu kommen. Das Ergebnis war meistens, dass wir ein, zwei Tage später noch einmal zu den Kunden gefahren sind um zu montieren, weil sie mangels Kenntnis der Meinung waren, der Schrank sei kaputt.
Also liebe Kunden und Spender: habt Verständnis wenn wir nur solche Dinge für Flüchtlinge annehmen und weitergeben können die in der Realität benötigt werden. Vielen Dank !
Von der total vermüllten Bude zur frischrenovierten Wohnung
es ist recht selten -doch manchmal sehen wir Sachen, die man sich erstmal nicht vorstellen kann.
Hier hat bis vor kurzem ein Mensch gewohnt! Da niemand weiß, wer dort wo gewohnt hat, halte ich es für legitim, diese Bilder zu zeigen. Ich maße mir auch kein Urteil über diesen Menschen an, weiß aber dass es ihm jetzt besser geht, er bekommt nun die Unterstützung, die er benötigt!

das „Wohnzimmer“

der Blick in den Flur – vorher
Hier erst einmal gründlich aufzuräumen ist ein hartes Stück Arbeit.
Um die Wohnung in einem zweiten Schritt wieder bewohnbar zu machen ,wird alles wird gründlich geputzt, gewischt und desinfiziert. Dann wird neu gestrichen und ein neuer Fußboden verlegt.

das renovierte Wohnzimmer

-und nichts erinnert meht an den vorherigen Zustand

der Blick in den Flur – nachher
So wird aus einer hoffnungslos verwarlosten Immobilie eine attraktive Wohnung. Alles aus einer Hand!
Die Paderborner Umweltwerkstatt hatte Besuch.
Anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums freuen wir uns über die so positive und ausführliche Berichterstattung in der Neuen Westfälischen:
Neben Hintergründen zu unserer Firmengeschichte, mit allen Höhen und Tiefen, kommt unsere Philosophie, die uns stets wichtig war und bleibt nicht zu kurz!
Offiziell am 1.8.2015, an unserem Jubiläumstag, beginnt Ryan`s 3jährige Ausbildung zur „Fachkraft für Möbel-Küchen und Umzugsservice“

Ryan kennt unseren Betrieb aus 2 Schulpraktika und er hat während des Berufsorientierungsjahres seine Bewerbung bei uns eingereicht. Da er bei den Praktika überzeugen konnte, haben wir gedacht,dass es auch in einer Ausbildung klappen wird. Drei Jahre sind eine lange Zeit für junge Leute, bei uns alten Hasen sieht das schon etwas anders aus.. Es gibt viel zu lernen in der Zeit, die Zwischenprüfung nach ca. der Hälfteder Zeit wird zeigen, wo er steht. Am Ende muss er sich dem Prüfungsausschuß der IHK zu Bielefeld stellen. Wer hier bestehen will, muß eine Menge Fachwissen über z.B. Möbelmontage, Transportlogistik, Ladungssicherung, Wirtschafts-und Sozialkunde, Technik und fachspezifische Mathematik `draufhaben. Er muss technische Zeichnung lesen können und hat gelernt, mit Kunden sicher, freundlich und fachkompetent zu kommunizieren. Ausserdem ist er unter anderem in der Lage, eine Küche selbstständig zu montieren und Elektro- sowie Wasser-und Abwasserinstallationen korrek auszuführen. Aber dem sehen wir gelassen entgegen. Schließlich hat er beim Erwerb des Jagdscheines und neuerdings des Führerscheines gezeigt, dass er sich den Aufgaben stellt und sie schließlich bewältigt. Kennengelert haben wir ihn zunächst durch seinen Opa Nigel, der seit Jahren eine tragende Rolle in der Umweltwerkstatt spielt. Fast schon gute alte Familientradition!
Ryan – wir freuen uns, dass du da bist und wir wünschen dir alles Gute! Viel Erfolg !
Am 1. August 1990 öffnete die Paderborner Umweltwerkstatt ihre Türen.
Das Projekt war eine Gründung der Paderborner Initiative gegen Jugenarbeitslosigkeit, kurz: Pigal e.V..
Wie es begann…
Mit Mitteln der damaligen Kohl-Regierung, die das sogenannte 250 Millionen Programm zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit aufgelegt hatte, und mit ganz viel Engagement der damaligen Ehren-und Hauptamtlichen des Vereins, gelang es ein durchdachtes und sinnvolles soziales Beschäftigungsprojekt auf die Beine zu stellen.
Mit professionellen Anleitern in den Bereichen Tischlerei und Verwaltung sowie Sozialarbeitern und Pädagogen zur Betreuung und Arbeitsmarktintegration, konnten im Schnitt jeweils um die 16 langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt, betreut und gefördert werden. Die Anfangs recht großzügige staatliche Unterstützung sollte, so war es angedacht, als Anschubfinanzierung für Projekte mit dem Ziel der langfristigen Verselbstständigung genutzt werden.
Im Laufe der Jahre konnte dieser Prozess der zunehmenden Professionalisierung nicht immer mit den dann folgenden, teils dramatischen Kürzungen der Mittel standhalten. Teile des Projektes, so die Tischlerei, mussten aufgrund nicht gegebener Wirtschaftlichkeit schon früh geschlossen werden.
Der Bereich Second-Hand-Möbel und Hausrat sowie die daran angeschlossene Abteilung für Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen wurde vom Verein weitergeführt. Die folgenden Jahre waren dann immer finanzielle Zitterpartien und irgendwann stand fest, dass aufgrund nicht mehr vorhandenem politischen Willens eine Weiterführung der Pigal-Projekte nicht mehr möglich war. Zum 30.6.2014 war dann auch für die Umweltwerkstatt, unter der Flagge des Vereins, Schluss.
Mit voller Kraft voraus!
Mit einer handvoll bewährter Mitarbeiter machte sich dann der Projektleiter Michael Gold, der seit über zwanzig Jahren dabei war, und als pädagogischer Betreuer gestartet war, selbstständig. Das ist jetzt gut ein Jahr her und allen Unkenrufen zum Trotz läuft es bisher rund. Seit dem sind 3 neue Mitarbeiter in Vollzeit dazugekommen und seit dem 1. August, passend zum 25-jährigen Jubiläum, haben wir auch wieder einen Auszubildenden für den Beruf „Fachkraft für Möbel-Küchen und Umzugsservice“.
Unseren Azubi stellen wir euch hier vor!
Wir hoffen, dass viele Jahre Paderborner Umweltwerkstatt folgen mögen. Es ist nicht immer einfach aber unter dem Strich lohnt es sich und macht immer noch eine Menge Spaß!
Die Wieder-und Weiterverwendung von Konsumgütern aller Art hat in den letzten Jahren zu recht an Bedeutung und allgemeiner Akzeptanz gewonnen. Es ist nichts Anrüchiges mehr dabei, wenn man sich seine Möbel auf Flohmärkten oder Second-Hand-Kaufhäusern gezielt aussucht; im Gegenteil: es zeugt von einem besonderen, individuellen Geschmack und von ökologischer Korrektheit, wenn man auf Gebrauchtes zurückgreift. Und das ist auch gut so!
Aber selbstverständlich sind Second-Hand-Waren aller Art dem Zeitgeschmack und wechselnden Moden unterworfen. Wer schon länger in der Branche zuhause ist, hat einige Modeströmungen bei der Nachfrage nach Gebrauchtem erlebt. Gingen z.B. bis vor ca. 5-7 Jahren die Wohnzimmerwand-Boliden in Eiche rustikal oder Nußbaum wenigstens noch ab und zu, meistens für ganz kleines Geld, und dann oft an Kunden aus Osteuropa, so ist das mittlerweile ganz und gar vorbei. Auch in Polen oder im Baltikum scheint die Vorstellung, solch ein Ding in der besten Stube zu haben jetzt wohl auch unerträglich. Wer will?`s den Menschen verdenken?
Zurückgekommen sind die klar strukturierten“Designermöbel“; in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Trend aus Skandinavien. Glatte, auch glänzende Flächen in Holzfurnier, es durfte auch Teak sein, auf meist filigranen Füßen, nicht zu groß, so müssen Sideboards, Kommoden, Tische und Stühle aussehen. Der Trend wird von der hippen, jungen Gesellschaft der Metropolen und Ballungsräume befördert. Bei uns in der Provinz setzt sich das auch langsam durch. So können wir mit wachsender Aussicht auf Erfolg nun auch diese Möbel in den Laden stellen – nachdem wir sie jahrelang mangels Nachfrage entsorgt haben.
Zurück zu Nußbaum und Eiche P43. Nachdem diese Welle endgültig vorbei war, kamen helle, aus verschiedenen Elementen bestehenden Wohnzimmerschränke mit viel Glas und Beleuchtung in den Focus unserer Kunden. Aber das war plötzlich und unerwartet auch passe, und wir fragten uns, warum so plötzlich? Irgendwer aus unserem Team hatte dann auf einmal die Erklärung:
Die Stellfläche, die für`s TV vorgesehen war, passte nicht mehr ins Zeitalter der Flachbildschirme. Der Flachbildschirm ist zwar, wie der Name schon zu erkennen gibt, ganz viel flacher, dafür aber meist deutlich höher und breiter als sein Vorgänger in Kastenform. Der lässt sich einfach nicht unterbringen in der Wohnwand. Somit hat die Elektronikindustrie das Ende der herkömmlichen Wohnwand besiegelt. Also gibt es auch im Second-Hand- Bereich keine Nachfrage mehr. Ohne Nachfrage dann natürlich auch kein Angebot mehr – wir stellen uns diese Möbel nicht mehr in den Laden, weil wir sie über kurz oder lang auf eigene Kosten entsorgen müssen. So ist das einfach manchmal.